Januar-Anekdoten zu Elvis 77. Geburtstag
Anlässlich des 77. Geburtstag von Elvis Presley wollen wir eine kleine Anekdoten-Serie starten - beginnend mit dem Januar. Vielen Dank an die Elvis-Experten Werner Strube, Bernd Hermoneit, Oskar Hentschel, Kurt Kremlitzka und Harald Trittner.
08.01.60, Freitag, Bad Nauheim
Elv
is feiert seinen 25. Geburtstag. Der erste Gratulant am Morgen ist der junge Bad Nauheimer Fan Claus Kurt Ilge, der ihm bereits um 7.00 Uhr vor der Garage die Glückwünsche überbringt. Elvis scheint überrascht und sagt: "Hello, my little friend from Friedberg". Er lädt Claus Kurt Ilge in seinem Mercedes zur Mitfahrt nach Friedberg ein. Am Abend gibt Elvis im Sportheim in Bad Nauheim eine Party für 200 Gäste, darunter auch seine spätere Frau Priscilla und Joe Esposito. Dieser überreicht Elvis einen Pokal, auf dem steht: "Elvis Presley, unserem wertvollsten Spieler. - Die Bad Nauheimer Sonntagnachmittags-Fußballvereinigung - 1959".
Ein Jahr später feiert er schon wieder in den USA. Es wird für Elvis in den Century-Fox-Studios in Los Angeles eine Geburtstagsparty veranstaltet, alle gratulieren gemeinsam: „Happy Birthday King Karate“. Besondere Gäste sind u. a. Juliet Prowse und Pat Boone.
10.01.59, Samstag
Im Neuen Blatt, Nr. 3 von diesem Tage erscheint ein Artikel unter der Überschrift "Elvis ist wirklich ganz harmlos". Unter einem Bild, auf dem Elvis ein Mädchen küsst, findet man folgenden Text: "Der Kuß war ein Reklametrick, aber inzwischen sind die blonde Margit und Elvis Presley wirklich gut befreundet. Elvis geht mit seiner deutschen Freundin oft aus. Er lernt von ihr Deutsch und Margit spricht schon etwas Englisch. Mutti ist einverstanden."
13.01.60, Mittwoch, Paris
Elvis begibt sich zu dem japanischen Karatelehrer Murakami Tetsuji in den Yoseikan Club, um dort Karate-Unterricht in der Shotokan–Technik zu nehmen. Dies war von Jürgen Seydel in die Wege geleitet worden, Elvis´ deutschem Karatelehrer. Während der sechs Tage in Paris erhält Elvis zwischen dem 13. und 16. Januar fünf Unterrichtsstunden. Wie von Jürgen Seydel später zu erfahren ist, beginnt der Unterricht frühmorgens in einem ungeheizten Raum mit zerbrochenen Fenstern, die nur mit Pappe abgedichtet sind. Alle frieren in ihren dünnen Karateanzügen und mit bloßen Füßen. Elvis tut aber so, als sei das alles ganz normal. Er will seinen 3. Kyu, um den braunen Gürtel tragen zu dürfen und Murakami, der von Elvis sehr eingenommen ist, bewundert dessen Ernsthaftigkeit und Geschick. Elvis nimmt die Karatelehrstunden sehr ernst. Aber als erstmal der Kurzlehrgang vorbei ist, stürzt man sich wieder voller Begeisterung in das geliebte Pariser Nachtleben.

Nach vorliegenden Eintragungen in seinem privaten Telefonnotizbuch aus dem Hotel Grunewald beauftragt Elvis seinen Vater, im Nauheimer Musikhaus Arendt ein Tonbandgerät Marke „Grundig TK 32“, ein Mikrophon, passende Tonbänder und andere Musikgeräte zu einem Gesamtpreis von 1450.- DM zu bestellen.
Wahrscheinlich sind es 3 Tonbänder gewesen, da bisher 2 Bänder aus Deutschland aufgetaucht sind, aber eine Songliste existiert mit Songs, die bislang nicht entdeckt worden sind, u.a. "Are You Lonesome Tonight", "Cool Water" und "Stand By Me"
23.01.59, Freitag
Die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft hat von Elvis´ Spendenfreudigkeit gehört und lädt ihn deshalb zu ihrer „Pfennigparade“ in den Nauheimer Pfälzer Hof ein. Elvis zückt jedoch nicht das Scheckbuch, sondern hat Tombolapreise dabei. Darunter sind unterschriebene Ansichtskarten z. B. aus Bad Nauheim und Frankfurt, Schallplatten aus seiner Sammlung und ein Päckchen Stofffetzen. Sekretärin Elisabeth durfte nämlich eine Arbeitsjacke in Fetzen reißen, die Elvis alle signiert hat.
Du bist an Elvis Presley News interessiert? Melde dich HIER für den offiziellen Elvis Presley Newsletter an und du bist immer auf dem aktuellsten Stand!







